Bank of Scotland

Die Bank of Scotland ist eines der traditionsreichsten Bankhäuser Europas. Das mittlerweile global agierende Kredithaus ist seit dem 19. Januar 2009 ein Unternehmen der Lloyds Banking Group und hat ihren Sitz im schottischen Edinburgh. Nicht zu verwechseln ist die Bank of Scotland (BOS) mit der nach massiven Finanzhilfen zum Großteil in Staatshand befindlichen Royal Bank of Scotland (RBS).

Die Bank of Scotland wurde schon 1695 gegründet und blickt auf eine ereignisreiche Unternehmensgeschichte zurück, welche – wie auch die 300-jährige Geschichte des restlichen schottischen Bankwesens – im Museum of Mound am Edinburgher Hauptsitz der Bank bis zu ihren Anfängen zurückverfolgt werden kann. Bei der Bank of Scotland handelt es sich nicht um eine Zentralbank, doch besitzt sie wie die Royal Bank of Scotland und die ebenfalls schottische Clydesdale Bank das Privileg der Banknotenausgabe.

In Deutschland ist das Bankhaus, das seinen Geschäftsschwerpunkt noch immer in Schottland und Irland hat, schon seit 1998 in der Unternehmensfinanzierung aktiv. Erst seit Januar 2009 tritt sie hier auch als Direktbank auf. Derzeit bietet sie ein Tagesgeldkonto mit attraktiven Zinsen an. Ob weitere Produkte folgen werden, ist noch ungewiss.

Bank of Scotland-Kompakt

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