Auf der Jagd nach den besten Tagesgeldzinsen

Heute ist es die eine, morgen die andere … Wer sich in diesen Zeiten nach der Bank mit den besten Tagesgeldkonditionen umsieht, verliert sehr schnell den Überblick – und überlegt vielleicht sogar für einen Moment: Wo war noch mal Omas Sparstrumpf? Doch da dieser auf Dauer ebenso wenig gewinnbringend ist wie das gute alte Sparschwein, kommt man kaum umhin, den Markt zu vergleichen.

Schließlich macht „das Kleinvieh” auch dann „Mist”, wenn es nicht auf dem besten, aber vielleicht wenigstens auf dem zweit- oder drittbesten Tagesgeldkonto geparkt wird. Nur das erstbeste sollte es nicht sein. Mal ehrlich: bei unter 0,5 % Zinsen – da lohnt sich ja die Überweisung nicht!


Zum Glück gibt es attraktivere Angebote – sowohl, was den Zinssatz, als auch, was eine zeitliche Zinsgarantie und die Häufigkeit der Zinszahlung (zum Teil monatlich oder vierteljährlich statt nur einmal jährlich) angeht.

Als die „High Five” unter den Anbietern in Bezug auf den Zinssatz sind derzeit folgende Banken zu nennen:

  • 1. Die 1822direkt mit einem maximalen Zinsatz von 2,75 %, für Neukunden garantiert bis zum 05.03.2010 und bei vierteljährlicher Auszahlung der Zinsen.
  • 2. Die ING-DiBa mit einem Zinsatz von 2,50 %, garantiert bis zum 31.01.2010, bei nur jährlicher Auszahlung, dafür aber mit einer Gutschrift über 25 Euro bei Kontoeröffnung.
  • 3. Die Bank of Scotland (BOS) mit einem Zinsatz von 2,30 %, ohne feste zeitliche Garantie, aber mit der Garantie auf einen stets über dem Leitzins liegenden Zinssatz, leider bei nur jährlich gutgeschriebenen Zinsen.
  • 4. Die netbank AG mit einem Zinssatz von 2,25 % ab dem 1. Euro unbegrenzt, bei vierteljährlicher Auszahlung der Zinsen.
  • 5. die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit einem aktuellen Zinsatz von 2,05 % und monatlicher Zinsgutschrift, die den Zinseszinseffekt erfreulich erhöht.

Daneben gibt es natürlich noch viele weitere Alternativen wie zum Beispiel die Cortal Consors oder auch die Postbank, die jeweils zwei verschiedene Tagesgeldvarianten anbieten.

Fakt ist: Das eine, das ultimativ beste Tagesgeldkonto gibt es nicht. Zumal jeder Sparer seine individuelle Sparsumme, seine besonderen Bedürfnisse und Ansprüche mitbringt. Der eine traut möglicherweise den Schotten nicht über den Weg, sondern erwartet direkte persönliche Beratung in einer Bankenfiliale. Der nächste möchte es sich auf einem möglichst lange gesicherten Zinssatz bequem machen. Der andere will vor allem erst einmal sein „Begrüßungsgeld” kassieren. Was im Grunde gar nicht dumm ist. Denn so wie sich die Zinssätze ständig verändern, kann man nie ganz auf Nummer Sicher gehen, was die Wahl des richtigen Tagesgeldkontos angeht. Und so ein Startgeld hat man auf alle Fälle schon mal „im Sack”.



 

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